IWF tötet Kinder in Griechenland

Το ΔΝΤ σκοτώνει τα Ελληνόπουλα  

paidakiDer kontinuierliche Anstieg der Morbidität und Mortalität der Bevölkerung in Griechenland lässt eine ungeheure humanitäre Krise befürchten.

Die Fakten, die auf dem 43 Pädiatrischen Symposium Nordgriechenlands präsentiert wurden und die Politiken extremer Austerität mit der Verschlimmerung der Gesundheit der Kinder in Zusammenhang setzen, sind dramatisch.

Im alltäglichen Leben wird als “Armut” das Unvermögen definiert, eine würdige Lebensweise zu erreichen. Verursacht wird die Armut durch die Minderung des Einkommens und die Arbeitslosigkeit. Folgen der Armut sind: schwierigerer und nicht rechtzeitiger Zugang zu Gesundheitsstrukturen, mangelhafte Versorgung, unzureichende pharmazeutische Behandlung, Abwertung der präventiven Medizin. All dies führt zu einem tragischen Anstieg der Morbidität speziell bei den Kindern.

Armut ist heute erste Ursache für Todesfälle und Anstieg der Morbidität

Wissenschaftliche Untersuchungen stellen einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem monatliche Einkommen und dem Gesundheitsniveau der Bevölkerung fest:

  • mit einem monatlichen Einkommen von 1.800 Euro hat man ein ausgezeichnetes Gesundheitsniveau,
  • mit 1.300 Euro nur noch ein mittleres Gesundheitsniveau und
  • mit 550 Euro ein sehr schlechtes Gesundheitsniveau.

In diesem Augenblick leben ungefähr 4.000.000 Griechen – von denen 500.000 Kinder sind – unter der Armutsgrenze. Wenn dies dramatisch erscheint, dann bedeutet wahrscheinlich die Feststellung, dass diese Zahlen mit einem jährlichen Rhythmus von 26% ansteigen, dass wir uns vor einer humanitären Katastrophe befinden, die jedoch (bisher) nicht jene sekundären Charakteristika aufweist, die sie erkennbar machen.

Viele Kranke haben keine Zugangsmöglichkeit zu krankenhäuslicher Behandlung. Krebspatienten und chronische Kranke haben Schwierigkeiten, ihre Medikamente sicherzustellen. Die Anzahl der Nichtversicherten steigt kontinuierlich an. Die Arbeitslosigkeit tangiert 30% (65% bei jungen Leuten im Alter zwischen 18 – 30 Jahren), folglich sinken die Einnahmen der Versicherungskassen, während die Finanzierung des Nationalen Gesundheitsträgers (EOPYY) durch den Haushaltsplan um 25% geringer ist. In den drei letzten Jahren wurden dem öffentlichen Gesundheitssystem mehr als 3 Milliarden Euro entzogen.

  • Es wird ein klarer Anstieg der Säuglingssterblichkeit und ein Rückgang der Lebenserwartung beobachtet.
  • Anstieg des Suizide und Infektionskrankheiten.

Zunahme der Tuberkulose in Ländern unter Kontrolle des IWF

In ihrer Gesamtheit zeigten die Länder mit Kreditabkommen mit dem IWF eine um 16,6% höhere Sterblichkeit wegen Tuberkulose im Verhältnis zu Ländern, die kein solches Abkommen hatten. Für jedes weitere Jahr des Verbleibs beim IWF stiegen Morbidität und Mortalität wegen Tuberkulose um 4,1% an. Für je zusätzlich 1% des Kreditbetrags von dem IWF stiegen Morbidität und Mortalität wegen Tuberkulose um 0,9% an! Umgekehrt präsentierten die Länder, die ihre Verträge mit dem IWF abbrachen, einen Rückgang der Indizes der Morbidität und Mortalität wegen Tuberkulose um 30,7% (!).

Die Verschärfung der sozialwirtschaftlichen Ungleichheiten verursacht einen kontinuierlich schlimmer werdenden Anstieg der psychosozialen Belastung und aller damit verbundenen psychischer Störungen: Angst, Depression, Selbstmordtendenzen usw. Verschlimmert wird die Lage durch den steilen Absturz der Einkommen der Beschäftigten in Gesundheit und Pflege, sowie auch durch die wissenschaftliche Emigration und das Verwaisen der Gesundheitsdienste, die einen signifikanten Teil ihres qualifizierten Personals verlieren.

Die Krankheiten der Armut sind:

  • Tuberkulose (476 Fälle im Jahr 2011)
  • Malaria, AIDS (1180 neue Fälle im Jahr 2012)
  • Dengue-Fieber (84 Fälle)
  • psychische Störungen, Alkoholismus, familieninterne Gewalt, geistige und psychosomatische Zurückgebliebenheit, Krebs, Herzerkrankungen, Krätze, Syphilis und Tollwut (KEELPNO 2012 – 2013).

Dramatischer Rückgang der Geburten in Griechenland

Die Gesellschaft für Psychokommunikative Gesundheit der Kinder und Jugendlichen stellte in einer Untersuchung fest, dass viele Eltern in diese Periode der wirtschaftlichen Krise hart und unzuverlässig geworden sind und ihre Kinder vernachlässigen oder verlassen. Die schlechte psychische Gesundheit im kindlichen und jugendlichen Alter kann auch zu Gesundheitsproblemen im jungen Erwachsenenleben führen, z. B. Konsum von Stoffen, Gewalt, geringerer Ausbildungsfortschritt, Arbeitslosigkeit, schlechtes Fortpflanzungs- und Sexualleben.

Die wirtschaftliche Krise wird eine familiäre und persönliche Krise. Die Arbeitslosigkeit und die flexiblen Arbeitsverhältnisse erhöhen die soziale Verzweiflung, inmitten einer Situation, in der gleichzeitig auch die Beschäftigung und der Wohlfahrtsstaat zusammenbrechen.

Wenn es Armut gibt, gibt es unausgewogene Ernährung mit niedrigem Verzehr von Gemüse, Obst, Milchprodukten, Fleisch und Geflügel. Dies hat eine Unterernährung, also das Fehlen von Nährstoffen in unserem Organismus, oder eine Überernährung – also durch den übermäßigen Konsum billiger Nahrungen (Junk Food) – zur Folge, die zur “Fettleibigkeit der Armen” führt und das Auftreten von Herzgefäßerkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck usw. sogar selbst ab dem Kindesalter zum Ergebnis hat.

(Quelle)

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