2013: “Die zweite Versammlung der Revolutionäre von Vostitza”

2013 : «Η δεύτερη συνέλευση των επαναστατών στη Βοστίτσα»

Την Κυριακή 21 Ιουλίου 2013 γιόρτασε το ΕΠΑΜ στο Αίγιο (που παλιότερα λεγόταν Βοστίτσα) τα 2 χρόνια από την ίδρυσή του. Ο ΓΓ του Δημήτρης Καζάκης μίλησε για την ιστορία της περιοχής, στην οποία έγινε το Φεβρουάριο του 1821 η πρώτη συνέλευση των επαναστατών κατά της Οθωμανικής Αυτοκρατορίας.

Von Edit Engelmann

Das 2. Treffen von Vostitza

Am Sonntag, dem 21. Juli 2013, feierte E.Pa.M. in Aigio/Peloppones – ehemals als Vostitza bekannt – sein 2-jähriges Bestehen. Generalskretär Dimitris Kazakis eröffnete den Nachmittag mit einem Rückblick auf die historische Bedeutung des Ortes, an dem im Februar 1821 „die erste Versammlung der Revolutionäre zu Vostitza“ stattfand, was schliesslich zur Unabhängigkeit Griechenlands vom Osmanischen Reich führte.

epam

Abb.: Dimitris Kazakis (re), Generalsekretär von E.Pa.M. begüßt Botschafter Leonidas Chrysanthopoulos

Die Gründung von EPAM (auf deutsch: Vereinigte Volksfront) war eine direkte Folge der Demonstrationen und Versammlungen von Menschenmassen, die sich länger als einen Monat auf den öffentlichen Plätzen in fast allen Städten und Gemeinden Griechenlands, in erster Linie auf dem Syntagma-Platz in Athen, gefestigt hatten. Inzwischen hat die Organisation ihre Ableger in ganz Griechenland.

Seit einigen Jahren entwickelt sich die Lage in Griechenland in Richtung einer Wirtschaftsbesatzung, die inzwischen die Souveränität des Landes bedroht. Die gegenwärtige Regierung hat ein gesetzlich und verfassungsrechtlich zweifelhaftes Programm eingeführt, das den Lebensunterhalt der Menschen zerstört, wobei es gleichzeitig die Vorteile, Menschenrechte und die Integrität untergräbt, die jeder demokratische Staat in der westlichen Hemisphäre als das “sine qua non” betrachtet. Die von den griechischen und ausländischen Behörden ergriffenen Maßnahmen haben das Angemessene und Vernünftige überschritten. EPAM ist entschlossen einen entscheidenden Beitrag zur Einheit aller Griechen zu leisten, unabhängig von Parteien, Ideologien und anderen Unterscheidungsmerkmalen.

E.Pa.M. gibt hierzu an: „Es steht inzwischen außer Zweifel, dass Griechenland zur Mitgliedschaft der Eurozone nicht bereit war, und dass der Eintritt auf falschen Annahmen, wenn nicht sogar Lügen, beruhte. Griechenland ist jetzt in einem Teufelskreis: Je mehr dem Land erlaubt wird/es gezwungen wird Krediten aufzunehmen, um so mehr Sparmaßnahmen werden von ihm erwartet, umso mehr geht die Wirtschaft zurück und umso mehr leiden die Menschen. Griechenland zahlt heute an seinen Schulden ab, die trotzdem immer noch steigen. Das Land wurde zur offiziellen Verpfändung aufgefordert und zum Verschleudern des Volkseigentums, was das Eigentum aller Griechen ist. Unter der Schirmherrschaft von IMF und EU verlieren die Griechen nicht nur ihre Arbeit, Pensionen und Rechte, sondern auch ihr Land.“

Das Ziel der Organisation ist daher:
Die Wiederherstellung Griechenlands als souveräner Staat, allein verantwortlich für seine eigenen Angelegenheiten.

Der Aufbau eines finanziellen Systems, das Griechenland eine nachhaltige Erholung, basierend auf Transparenz, Rechenschaftspflicht, der Ächtung von untragbaren Schuldenlasten, und der gerechten Verteilung von Einkommen und Ressourcen ermöglicht.

Daher sieht es E.Pa,M., als notwendig an, dass:

· Griechenland seine Beziehungen zur EU restrukturiert, indem es die Eurozone verlässt und zur Drachme zurückkehrt, um somit einen neuen wirtschaftlichen Kurs des Landes im Interesse der Volkes beginnen zu können.
· Eine faire und unabhängige Evaluierung aller bestehenden Schulden-und Darlehensverträge gefordert und gefördert wird. Diese Auswertung muss auf einer guten Regierungsführung sowie guten Geschäftspraktiken und einer ethischen Wirtschaftspolitik zum gegenseitigen Nutzen basieren.
· mit der Nationalisierung von großen Banken fortgefahren wird, beginnend mit der Bank of Greece, um so die Kontrolle über die Wirtschaft zu sichern, die Kreditpolitik neu auszurichten und Kapitalbewegungen zu regulieren.
· die notwendigen Investitionen für den Wiederaufbau des Landes sichergestellt werden, die nicht basieren auf spekulativen Investoren, gleichgültig ob ausländisch, inländisch, staatlich geförderten Unternehmen oder Monopolen, sondern die sich nach den Bedürfnissen und Einkommen der arbeitenden Bevölkerung richten, sowie nach der Dynamik und der Initiative der Produktivkräfte des Landes.

Die neue Politik sollte sich auf die Tatsache ausrichten, dass in modernen, demokratischen Gesellschaften alle Bürger ein unveräußerliches Recht auf die Grundlagen des Lebens besitzen: Wasser, Nahrung, Obdach, Bildung und Gesundheit. Diejenigen sind zur Verantwortung zu ziehen, die das Gesetz gebrochen haben, und insbesondere durch illegale finanzielle Transaktionen dazu beigetragen haben, Griechenland in diese Krise zu bringen.

Dabei ist EPAM offen für jeden Demokraten, der sich um Griechenland sorgt und für die gleichen Ziele kämpft.

Quelle

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