Deutschland

Migration als Waffe

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Der griechische Marxist Dimitris Kazakis ist ein entschiedener Gegner der Regierung in Athen. Angesichts der illegalen Masseneinwanderung warnt er die Deutschen vor einem Bürgerkrieg.

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Dimitris Kazakis ist keiner, der sich ohne weiteres das Wort verbieten läßt. In Reden und in Interviews tritt der Vorsitzende der linksnationalen Partei „Vereinigte Volksfront“ (EPAM) energisch und volksnah auf, ohne dabei seinen wissenschaftlichen Anspruch preiszugeben. Ohne Zweifel: Kazakis gehört zu den politischen Querköpfen, die jenseits der klassischen Links-rechtsSchablonen denken. Viele Jahre lang arbeitete der griechische Wirtschaftswissenschaftler im Londoner Finanzsektor, heute gehört der Patriot und Marxist in Griechenland zu den schärfsten Kritikern des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Euro-Währung und der Bankenrettungs-Politik der EU. (more…)

Endspiel ! Globale Inflation hat begonnen: Die Eliten zittern vor dem Zorn der Betrogenen

Το ύστατο παιχνίδι ! Άρχισε ο παγκόσμιος πληθωρισμός : Οι ελίτ τρέμουν την οργή των εξαπατημένων

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Die dramatischen Zusammenbrüche in den jungen Volkswirtschaften der Welt sind Vorboten für den Crash des Weltfinanzsystems. Der Schulden-Tsunami rollt an. Er wird zu einer Inflation des Zorns gegen jene führen, die sich die Ausbeutung der Welt zum Ziel gemacht haben. Das Ende wird schmerzhaft sein, sagt Marc Faber. Christine Lagarde spricht vom Dammbruch, gegen den Verteidigungs-Linien errichtet werden müssen. Doch die Angreifer handeln aus Notwehr: Millionen Menschen beginnen, gegen das Finanzsystem zu rebellieren. Die Lage (more…)

Was Deutschland meinem Land heute noch schuldet – Ein persönlicher Brief von Manolis Glezos an die “Welt”-Leser.

http://www.welt.de/politik/ausland/article115831049/Was-Deutschland-meinem-Land-heute-noch-schuldet.html

Euro-Krise: “Deutschland ist der größte Schuldensünder des 20. Jahrhunderts”

Griechenlands Pleitekarriere lässt sich nicht überbieten? Doch – von Deutschland, sagt der Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschl im Interview. Er warnt: Die Bundesrepublik muss sich in der Euro-Krise zügeln, sonst könnte sich die Stimmung gegen das Land drehen.

Altkanzler Adenauer (l., bei einem Treffen mit den Hohen Kommissaren der Alliierten 1951)Zur Großansicht

AP

Altkanzler Adenauer (l., bei einem Treffen mit den Hohen Kommissaren der Alliierten 1951)

SPIEGEL ONLINE: Herr Ritschl, Deutschland tritt in der Debatte über weitere finanzielle Hilfen für Griechenland wie ein Besserwisser auf. Die Bundesregierung handelt mit ihrer Unnachgiebigkeit nach dem Motto “Geld für euch gibt es nur, wenn ihr das macht, was wir verlangen.” Ist diese Haltung gerechtfertigt?

Ritschl: Nein, dafür gibt es keine Grundlage.

SPIEGEL ONLINE: Das dürften die meisten Deutschen anders sehen.

Ritschl: Das mag sein, aber Deutschland hat im 20. Jahrhundert die wohl größten Staatspleiten der jüngeren Geschichte hingelegt. Ihre heutige finanzielle Stabilität und ihren Status als Oberlehrer Europas verdankt die Bundesrepublik allein den USA, die sowohl nach dem Ersten als auch nach dem Zweiten Weltkrieg auf sehr viel Geld verzichtet haben. Das wird leider immer wieder vergessen.

SPIEGEL ONLINE: Was genau ist damals passiert?

Ritschl: Die Weimarer Republik hat von 1924 bis 1929 auf Pump gelebt und sich das Geld für ihre Reparationsleistungen des Ersten Weltkriegs von Amerika geborgt. Diese Kreditpyramide krachte in der Wirtschaftskrise 1931 zusammen. Das Geld war weg, der Schaden für die USA gigantisch, der Effekt auf die Weltwirtschaft verheerend. (more…)